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Von Sophie am 27.03.2011 zum Thema Literatur verfasst:

Die Magie der Literatur-Buttons

Wie funktioniert der Literaturbutton?

Ganz einfach. Aus einem Buch werden Textpassagen ausgewählt. Jede Passage wird mit Hand ausgeschnitten und auf einen Button gepresst. Damit ist jeder Button absolut individuell. Der Reiz der Buttons besteht darin, ein Stück Literatur mit sich herumtragen zu können und jederzeit darüber verfügen zu können. Das Gefühl, der Duft, der Inhalt von Goethes „Faust” werden direkt auf den Button übertragen, den du dir an die Jacke pinnst oder am Rucksack trägst. Du trägst ein Stück „Faust” in die Welt. Mephistos Genialität geht auf den Button und seine Trägerin, seinen Träger über – auf dich.

Warum Unikate und nicht einfach Kopien?

Weil der Button dann nicht funktioniert. Die Magie entsteht nur, wenn wir ein echtes Stück Literatur nehmen, ein gelesenes Buch, seine Eselsohren, die vergilbten Blätter, wenn wir ein altes Buch neu nutzen und neu zugänglich machen. Eine Kopie machen hieße, ein Stück deutsches Kulturgut zu kopieren – der „Faust” aber ist einzigartig und kann nicht kopiert werden. Gerade das Bewusstsein, ein echtes Stück Buch an der Jacke zu haben, macht den Literatur-Button ja zu etwas ganz besonderem. Was wir verkaufen, dass ist nicht einfach nur Papier und Metall – wir verkaufen einen Literaturfetisch.

 

 

 

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Die wohl berühmteste Darstellung des Gretchens aus Goethes Faust ist gleichzeitig auch die bezeichnendste. Es geht um diese blonde, naiv-dümmliche Gans aus dem ollen Gründgens-Film. Sicher begebe ich mich hiermit auf ziemlich glattes Eis, der Gründgens-Film ist ein Heiligtum der deutschen Kulturgeschichte und eigentlich darf man nichts dagegen sagen. Ich tu’s trotzdem...

lesen... Isabelle Dupuis, 11.07.2011